In Unternehmen: Feel Good Manager – Die Andere Seite

(Lesezeit: unter 3 Min.)

Vor einigen Monaten erfuhr ich vom Begriff des “Feel-Good-Manager”s.

Nachdem ich mir hatte erklären lassen, was das ist, fiel mir auf, daß es einen Teil meiner Arbeit beschreibt: Auch ich gehe vor Ort, frage nach und prüfe, was die Menschen zur Verbesserung ihres Wohlbefindens brauchen könnten. Ich beobachte Abläufe und bin Ansprechpartner für Ideen, Probleme und Alltags- sowie außergewöhnliche Themen. Ich biete das Entwerfen von thematischen Events, von Storylines. Teams und solche, die es werden wollen, nehme ich mit auf Abenteuerquesten; zu Rätsel, Schauspiel und in das Erlebnis des Miteinanders mit Schwert und Schild.

Hier beginnt der Unterschied. Mein Hauptaugenmerk und -Arbeitsgebiet ist: Die andere Seite.

Wann hält man schonmal ein Schwert in Händen? Wo erlebt man andere Welten? Wie fühlt man sich als Held? Was gibt es noch?

Und:

Was ist da, wo wir nicht hinschauen wollen?

Zu “anders” kann einiges gehören; allein beim Lesen des Wortes fällt jedem Menschen “etwas anderes” ein. Mit dabei, die buchstäblich Andere Seite, allem voran: der Tod.

Wer will sich schon über das Thema unterhalten?

Niemand. Oder doch einige. Wenn der Raum dafür da ist.

Natürlich braucht es Mut. Überwindung oftmals. Vielleicht sehnt man sich auch danach, mit jemandem darüber sprechen zu können.
Ich bin da.

Bei dem Ereignis selbst: Ich begleite zu Aufbahrungen und zum Bestatter. Ich gestalte Trauerreden und Abschiedsfeiern. Für die Familie, in Firmen, anderen Räumen, online. Ich biete Memory Meets an, Treffen, um Geschichten zu teilen über Menschen, die einem etwas bedeuteten, die das eigene Leben berührt haben.

Unabhängig davon geht es noch weiter: In Gesprächen und Vorträgen spreche ich mit Menschen über den Tod. Was ist er? Was verbindet man mit ihm? Und vor allem, was bedeutet er für unser Leben? Welche Chancen bietet er?

“Feel good”, sich gut fühlen, das bedeutet auch, für eine Weile ankommen zu können. Etwas teilen zu können. Zum wirklichen Gut-Fühlen gehören kleine und große Freuden, natürlich auch Feiern, Gemeinschaft erleben, reden und schweigen können.
Das alles bietet sich hier. Es gibt kein anderes Thema, das so verbindet.

 

 

Dieser Artikel als Audio:

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.